41 Stunden JVA, nebenbei E-Commerce Business
Ich arbeite Vollzeit in einer JVA. Und baue nebenbei ein Business auf
Kein “Quit your job” Moment. Keine Kündigung mit Ersparnissen für 12 Monate. Einfach die Realität von jemandem, der beides will: Sicherheit und Wachstum.
HTC Digital entsteht vor der Schicht. Nach der Schicht. Am Wochenende.
Warum ich nicht gekündigt habe
Die meisten Business-Posts auf LinkedIn klingen so: “Ich habe meinen Job gekündigt und alles auf eine Karte gesetzt.”
Klingt mutig. Ist es manchmal auch.
Aber für die meisten Menschen ist das keine Option. Familie, Miete, Verantwortung. Nicht jeder kann 6 Monate ohne Einkommen überbrücken.
Ich habe mich bewusst dagegen entschieden. Nicht aus Angst. Sondern weil ich mein Business nachhaltig aufbauen will, nicht unter Druck.
Was Zeitmanagement wirklich bedeutet
Am Anfang dachte ich, ich brauche bessere Tools. Google Kalender optimiert. Notion Templates. Produktivitäts-Apps.
Alles Quatsch.
Gutes Zeitmanagement ist keine App. Es ist die bewusste Entscheidung, was du NICHT machst.
Es ist Selbstführung, nicht Selbstoptimierung.
Ich habe gelernt: Energie managen ist wichtiger als Zeit managen. Nach einer 10-Stunden-Schicht noch 3 Stunden fokussiert arbeiten? Unrealistisch. Aber 45 Minuten mit klarem Kopf? Das geht.
Die härteste Lektion
Nicht die Müdigkeit.
Sondern die Geduld.
Alles dauert länger, wenn du nicht 8 Stunden am Tag daran arbeiten kannst. Ein Projekt, das andere in einer Woche machen, dauert bei mir drei.
Aber es wächst trotzdem. Schritt für Schritt.
Und genau das ist der Punkt: Du brauchst keine 8 Stunden am Tag. Du brauchst Klarheit über das, was wirklich zählt.
An alle, die auch neben dem Job etwas aufbauen: Es ist möglich. Aber es braucht keine Hacks. Es braucht Klarheit.
Baust du auch neben dem Hauptjob etwas auf? Schreib mir, was deine größte Herausforderung dabei ist.
